AKTUELL

Während der gegenwärtig notwendigen Ausgehbeschränkungen sind Kinder und Jugendliche, die von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen sind, noch gefährdeter.

Hinschauen und Hinhören ist in diesen Zeiten besonders notwendig.

Möglicherweise schicken die Betroffenen bei kurzen Begegnungen oder auf digitalen Wegen Signale, dass es ihnen nicht gut geht.
Bitte gehen Sie darauf ein und zeigen Sie, dass Sie trotz der räumlichen Distanz für das Kind/ den Jugendlichen da sind!

Zu diesem Thema hat das Institut für Prävention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt IPA  wichtige Informationen herausgegeben (siehe IPA Info).

Hilfe für Betroffene und Vertrauenspersonen per Telefon und im Internet:

  • Die digitale Kommunikation hilft derzeit, Schule und Arbeit aufrechtzuerhalten. Es gibt aber auch viel Leerlauf, den Kinder und Jugendliche z.B. bei Online-Spielen verbringen. Dort sind leider auch Pädokriminelle schon lange unterwegs. Die Täter*innen im Internet haben es momentan besonders leicht. In Chats und Foren erschleichen sie sich das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen. Fast jeder 2. Jugendliche wird im Internet „sexuell angemacht“.
    Informationen und hilfreiche Tipps zum Schutz der Minderjährigen finden Sie auf der Seite von Innocence-in-Danger e.V unter innocenceindanger
  • Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen, die nicht übergriffig werden wollen, können die Bundesweite kostenfreie Hotline der Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. nutzen:
    Bundesweite kostenfreie Hotline: 0800 70 222 40 (Mo.-Fr., jeweils 9.00-18.00 Uhr)                    bevor-was-passiert.de
  • Für alle möglichen Notlagen finden Eltern auf der Seite elternsein.info eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen Beratungsmöglichkeiten per Telefon oder Online-Beratung in der Corona-Krise.
    Tipps für Eltern
    finden Sie auch unter:
    AGJ-Elternwissen Corona AGJ-Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V.:
    – Sondernewsletter der Kinderschutzzentren für Eltern und Fachleute
  • Selbstverständlich stehen auch die Krisendienste der Jugendämter und die Polizei (110) für Beratung und notfalls schnellen Schutz von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.