Aufarbeitungsprojekt Mecklenburg – Stand Mai 2021

Das Forschungskonsortium der Universität Ulm unter der Leitung von Frau Professorin Manuela Dudeck arbeitet trotz der Einschränkungen durch die Coronapandemie kontinuierlich an der Studie zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche Mecklenburgs weiter. Im Juli 2021 soll ein Zwischenbericht vorgelegt werden. An mehreren Orten in Deutschland wurden bislang mit neun von sexuellem Missbrauch betroffenen Menschen persönliche Gespräche geführt. → weiterlesen

909 Anträge und erste Leistungsentscheidungen

Beginn des Jahres 2021 hat die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) als interdisziplinär besetztes Gremium aus sieben ehrenamtlich tätigen Fachleuten aus den Bereichen Recht, Medizin, Psychotherapie und Psychologie auf der Basis der Ordnung für das Verfahren zur Anerkennung des Leids der Deutschen Bischofskonferenz vom 24. November 2020 seine Arbeit aufgenommen. Nun informiert die Kommission in einem ersten Quartalsbericht über ihre → weiterlesen

Aufarbeitungsstudie in Mecklenburg

Nach dem Rücktrittsgesuch des Erzbischofs Dr. Stefan Heße äußern Betroffene die Sorge, dass die Weiterführung der Missbrauchsstudie Mecklenburg eventuell gefährdet sei. Der Vorsitzende des Beirats Martin Colberg informiert, dass die begonnene Studie zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs von Priestern und anderen im Dienst der katholischen Kirche stehenden Personen in Mecklenburg an Minderjährigen von 1946-1989  durch das Rücktrittsgesuch des Erzbischofs Dr. → weiterlesen

Forschungsteam bittet Betroffene:„Melden Sie sich bei uns“

Aufarbeitung & Dokumentation des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche in Mecklenburg zwischen 1946 und 1989 Das unabhängige Forschungsteam der Universität Ulm unter Leitung von Frau Prof. Dr. Manuela Dudeck sucht im Rahmen der Studie „Aufarbeitung und Dokumentation des sexuellen Missbrauchs von katholischen Priestern und anderen im Dienst der Katholischen Kirche stehenden Personen an Minderjährigen in Mecklenburg im Zeitraum 1946 → weiterlesen

Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden

Aus der Pressemitteilung DBK: Zentrale Anlaufstelle der katholischen Kirche bietet betroffenen Frauen kostenlose und anonyme Beratung Eine zentrale Anlaufstelle für Frauen, die als Erwachsene Gewalt im kirchlichen Raum erfahren haben, bietet ab heute (22. Dezember 2020) die Deutsche Bischofskonferenz an. Diese Erst-Anlaufstelle ist über die Internetseite www.gegenGewalt-anFrauen-inKirche.de erreichbar und ermöglicht betroffenen Frauen kostenlose und anonyme Beratung nach geistlichem und/oder sexuellem Missbrauch in → weiterlesen

Hinschauen und Hinhören in Corona-Zeiten

Während der gegenwärtig notwendigen Ausgehbeschränkungen sind Kinder und Jugendliche, die von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen sind, noch gefährdeter. Hinschauen und Hinhören ist in diesen Zeiten besonders notwendig. Möglicherweise schicken die Betroffenen bei kurzen Begegnungen oder auf digitalen Wegen Signale, dass es ihnen nicht gut geht. Bitte gehen Sie darauf ein und zeigen Sie, dass Sie trotz der räumlichen → weiterlesen

Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids

Auf Grundlage der Erkenntnisse der Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie) hat die DBK im Herbst 2018 eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die in direktem Bezug zu den Empfehlungen der MHG-Studie stehen. Dazu gehört auch die Weiterentwicklung des Verfahrens zur Anerkennung des Leids. Besondere Bedeutung kommt in diesem → weiterlesen

Aktuelles aus dem Beirat zur Aufarbeitung

Der Beirat zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in Mecklenburg tagte am 13.12.19 in Neubrandenburg und ist dabei die Beschlüsse umzusetzen. Erfreulich ist, dass mit Professor Carsten Spitzer in der Nachfolge von Professor Manuela Dudeck und Monika Stein als Nachfolgerin von Mary Hallay-Witte der Beirat wieder komplett besetzt ist. Der Vertrag mit dem Forschungskonsortium der Universität Ulm unter der Leitung von → weiterlesen

Schutzkonzept Generalvikariat

Die Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Erzbistum Hamburg sieht die Erarbeitung und Umsetzung von Schutzkonzepten vor. Generalvikar Thim: „Kinder und Jugendliche müssen die Kirche als sicheren Ort erleben können. Ein wichtiger Baustein, der dazu beiträgt, ist die Entwicklung von Schutzkonzepten. Jeder Träger, jede Einrichtung und jede Pfarrei unseres Erzbistums ist dazu verpflichtet → weiterlesen

Präventionsarbeit, Betroffenenperspektiven und Frauenpastoral im Gespräch

Katholikentag 2016 in Leipzig Kundig moderierte Frau Rupp, stellvertretende Pressesprecherin des Bistums Trier, die Frauenrunde, die sich im „Literaturcafé“ des Leipziger Katholikentags traf, um drei Bücher vorzustellen und miteinander und mit den ZuhörerInnen ins Gespräch zu kommen. Vorgestellt wurden die Bücher Erika Kerstner, Barbara Haslbeck, Annette Buschmann: Damit der Boden wieder trägt. Seelsorge nach sexuellem Missbrauch, Schwabenverlag 2016 Mary Hallay-Witte, → weiterlesen