Unsere Verpflichtung zum Hinschauen

Unser Wissen heute und die Erfahrung aus den vielen Fällen der Vergangenheit haben gezeigt: Täterinnen und Täter suchen sich in der Regel ihr Umfeld für die geplante Tat sehr genau aus. Sie testen ihr Umfeld, um  sicher zu sein, dass ihre Kolleginnen und Kollegen und ihr Umfeld nicht merken, was sie vorhaben. Oft jedoch gibt es Hinweise oder Verhaltensweisen, die zunächst als merkwürdig wahrgenommen werden oder ein ungutes Gefühl hinterlassen. Nehmen Sie diese Gefühle ernst! Die Ignoranz gegenüber Hinweisen und bewusstes Wegschauen ermöglicht Taten! Daher sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Einrichtungen  zum Hinschauen und zur Hilfe für Kinder, Jugendliche und erwachsenen Schutzbefohlenen verpflichtet!

[1] In Anlehnung an: Enders, Ursula; Kossatz, Yücel; Kelkel, Martin; Eberhardt, Bernd (2010), Zur Differenzierung von Grenzverletzungen, sexuellen Übergriffen und strafrechtlich relevanten Formen sexueller Gewalt.