Prävention

Die Prävention von sexueller Gewalt geht alle an!

Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Überträgt man dieses Bild auf den Schutz von Kindern gegen sexueller Gewalt in unserer Kirche und ihre Einrichtungen könnte es auch heißen: „Es braucht die ganze Kirche, um ein Kind zu schützen“.

HINSEHEN

Präventive Arbeit in unserer Kirche wird als eine Grundhaltung verstanden, die die Rechte von Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen achtet, aktiv fördert und durchsetzt. Dazu benötigt wird ein sensibilisiertes Umfeld, das Aufmerksamkeit und Unterstützung bei sexualisierter Gewalt und Grenzverletzung bietet.

HANDELN

Gewährleistet wird dieses durch institutionelle Maßnahmen und Standards wie z.B. Verhaltensregeln, Fort- und Weiterbildungen, Angebote zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen, Partizipation und Beschwerdemanagement, sexualpädagogische Begleitung, Interventionspläne.

SCHÜTZEN

Ziel der Präventionsarbeit im Erzbistum ist letztendlich die Vorbeugung und die Verhinderung von sexuellem Missbrauch an Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen in unseren kirchlichen Einrichtungen.

Auf dieser Internetseite möchten wir Ihnen aktuelle Informationen und Hinweise zur Prävention von sexuellem Missbrauch geben. Nach und nach werden hier weitere Hintergründe, Konzepte und Informationen zur Umsetzung der Präventionsordnung sowie das Aus- und Weiterbildungsprogramm veröffentlicht.

P rävention von sexueller Gewalt

R echt auf körperliche und seelische Unversehrtheit

A chtsamer Umgang miteinander

E igensinn der Kinder fördern

V erantwortung tragen für den Schutz der Kinder

E mpathie

N ähe und Distanzverhältnis

T äter handeln zielgerichtet und planvoll

I ch bin nicht schuld, wenn mir Gewalt angetan wird

O pferschutz und Opferhilfe

N ein zu sagen ist das Recht der Kinder