Schutzkonzepte

Schutzkonzeptentwicklung im Erzbistum Hamburg

Die Ordnung zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Erzbistum Hamburg sieht die Erarbeitung und Umsetzung von Schutzkonzepten vor.

Generalvikar Thim: „Kinder und Jugendliche müssen die Kirche als sicheren Ort erleben können. Ein wichtiger Baustein, der dazu beiträgt, ist die Entwicklung von Schutzkonzepten. Jeder Träger, jede Einrichtung und jede Pfarrei unseres Erzbistums ist dazu verpflichtet – auch wir im Generalvikariat.“

Damit dies gelingt und professionell begleitet wird, hat Generalvikar Thim Frau Carmen Kerger-Ladleif zur Ansprechperson für die Schutzkonzeptentwicklung im Erzbistum Hamburg ernannt. Frau Kerger-Ladleif übernimmt damit gleichzeitig die Projektleitung für die Entwicklung des Schutzkonzeptes im Generalvikariat.

Frau Kerger-Ladleif ist durch Ihre Arbeit im Erzbistum Hamburg bereits bekannt. Sie begleitet als externe Beraterin schon seit vielen Jahren die Präventionsarbeit des Erzbistums und die Arbeit der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz.

Frau Kerger-Ladleif ist Erziehungswissenschaftlerin, Buchautorin, Referentin, Fachberaterin und Supervisorin. Sie begleitet seit fast 30 Jahren Menschen und Institutionen, die mit sexualisierter Gewalt konfrontiert wurden. Die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten in Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Behinderten-, Alten- und Flüchtlingshilfe ist einer ihrer aktuellen Arbeitsschwerpunkte.

Derzeit werden Rahmenschutzkonzepte für die Pfarreien erarbeitet. Die Rahmenschutzkonzepte für die katholischen Schulen, für die Angebote des Jugendreferates und Jugendverbandsarbeit sind fertig und werden in Kürze veröffentlicht.